Künstliche Intelligenz in der Kommune
Rechtliche Grenzen und neue Spielräume für Verwaltung und Gemeinderat

Künstliche Intelligenz ist längst im kommunalen Alltag angekommen. Sie kann Texte erstellen, Sitzungsunterlagen auswerten, Verwaltungsmitarbeiter bei Recherchen unterstützen und Prozesse vereinfachen.

Anmeldung bis zum 22. Oktober 2026

Inklusive eines umfangreichen & fundierten Skripts
29. Oktober 2026

Donnerstag

15:00 Uhr

Dauer: ca. 2 Stunden

Online-Seminar

Bequem von Ihrem Arbeitsplatz

Kosten

250,00 EUR netto

Künstliche Intelligenz in der Kommune

Rechtliche Grenzen und neue Spielräume für Verwaltung und Gemeinderat

Künstliche Intelligenz ist längst im kommunalen Alltag angekommen. Sie kann Texte erstellen, Sitzungsunterlagen auswerten, Verwaltungsmitarbeiter bei Recherchen unterstützen und Prozesse vereinfachen. Gleichzeitig stellen sich für Städte und Gemeinden immer mehr rechtliche Fragen: Was ist zulässig? Wo liegen die Grenzen? Und wer trägt am Ende die Verantwortung für eine Entscheidung, die mit Hilfe von KI getroffen wurde?

Im Online-Seminar werfen wir gemeinsam einen praxisnahen Blick auf den Einsatz von KI in der kommunalen Verwaltung und kommunaler Gremien.

Die Themen des Vortrags

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der aktuellen Entwicklung in Bayern. Der geplante Einsatz vollständig automatisierter Verwaltungsverfahren und die Änderungen des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes werfen insbesondere mit Blick auf Ermessensentscheidungen spannende neue Fragen auf: Darf eine KI nur vorbereiten und unterstützen – oder kann sie künftig auch bei Entscheidungen mit Ermessensspielraum eingesetzt werden?

Neben dem Bayerischen Verwaltungsverfahrensrecht werden unter anderem der AI Act, die DSGVO, das Bayerische Digitalgesetz und die verfassungsrechtlichen Grenzen des KI-Einsatzes betrachtet. Dabei geht es nicht nur um abstrakte Rechtsfragen, sondern vor allem darum, was diese Regelungen für die tägliche Arbeit in der Kommune bedeuten.

Auch die Arbeit des Gemeinderats und Stadtrates wird ausdrücklich in den Blick genommen. Was dürfen Gemeinderatsmitglieder mit öffentlichen Unterlagen machen? Wo liegen die Grenzen bei nichtöffentlichen Beschlussvorlagen und Sitzungsniederschriften? Darf eine KI eine nichtöffentliche Sitzung transkribieren? Und kann KI bei der Vorbereitung politischer Entscheidungen unterstützen, ohne die eigene Verantwortung des Mandatsträgers zu ersetzen?

Anhand konkreter kommunaler Praxisfälle zeigen wir, wo KI heute sinnvoll eingesetzt werden kann, welche Anwendungen rechtlich besonders sensibel sind und welche organisatorischen Vorkehrungen Kommunen treffen sollten.

Das Seminar richtet sich insbesondere an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder, Geschäftsleitungen, Verwaltungsmitarbeiterinnen und Verwaltungsmitarbeiter sowie kommunale Juristinnen und Juristen.

Kurz gesagt: Es geht nicht darum, ob Kommunen KI nutzen werden. Es geht darum, wie sie KI rechtssicher, verantwortungsvoll und sinnvoll einsetzen können.

Wir freuen uns auf einen praxisnahen Austausch und die Diskussion der Fragen, die sich für Kommunen durch die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz bereits heute stellen

Unsere Vortragenden

Christopher Süss
Christopher Süss
Rechtsanwalt

Fachanwalt für Verwaltungsrecht

Franziska Aschenbrenner
Franziska Aschenbrenner
Rechtsanwältin
Ihre Anmeldung

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme

Kommunalvortrag: Künstliche Intelligenz in der Kommune

Termin: 29. Oktober 2026, 15:00 Uhr (Dauer: ca. 2 Stunden)

Veranstaltungsort: Online-Seminar

Anmeldeschluss: 22. Oktober 2026

Inklusive eines umfangreichen & fundierten Skripts
Fels Bayreuth